Depressionen bei Kindern

18. April 2011 • Kategorie: Leben • Kommentare: 0

Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob Kinder vielleicht auch Depressionen bekommen könnten. Ich dachte/hoffte eher, dass das nicht passiert. Dass an Kindern vielleicht irgendwas ist, ein Hormon, ein Was-weiß-ich, dass sie vor solcher Traurigkeit schützt.

Stimmt nicht, Kinder haben auch Depressionen. Der Spiegel berichtet gerade darüber, dass durchaus auch kleine Kinder betroffen sein können.

Immer wieder kommt mir dieser kritische Einwurf in den Kopf „Früher gab es sowas doch nicht!“ Ich denke, das gab es wohl, nur hatte es keinen oder einen anderen Namen. Lethargische, traurige, rebellische Kinder, unfassbare, eigenbrötlerische, die hat es doch sicher immer gegeben. Neuerdings sind nur manche von ihnen nicht mehr einfach irgendwie merkwürdig, sie bekommen einen Diagnose. (Und vielleicht Hilfe.)

Wer Depressionen nicht nachvollziehen kann, mag das für einen Depressionswahn halten. Ist es das? Wird jeder Kummer heutzutage einfach so gedehnt, dass man ihn Depression benennen kann?

Man merkt ein bisschen, dass mir Argumente fehlen, doch die werde ich finden.

Floskeln, die man besser für sich behalten sollte

15. April 2011 • Kategorie: Leben • Kommentare: 0

Floskeln, die man besser für sich behalten sollte? Warum? Es sind halt nur Floskeln. Sie haben mit dem konkreten Empfinden desjenigen, den Ihr da vor Euch habt, nichts zu tun. Solche Floskeln helfen, wenn man eine gesunde Konstitution hat. „Jetzt reiß Dich mal zusammen!“ – das hat mich im Sportunterricht noch ein paar Zentimeter weiter hüpfen lassen. Tja, ich war aber auch selbstsicher genug.
Den ganzen Beitrag lesen…

Musik macht das Leben leicht …

19. Januar 2010 • Kategorie: Leben • Kommentare: 0

und wer Mut hat, kann berühren!

Ganz großes Kino!

Einfach: Leben

03. Januar 2010 • Kategorie: Leben • Kommentare: 0

Ich möchte weiß sein wie mein Hund
Und in der Dämmrung leuchten,
Und da sein ohne Zweck und Grund.
Die Träume, die mich deuchten
Bis heut wunschwert und wunderbar,
Die will ich gern vergessen:
Die Liebe, die noch niemals war,
Und was ich nicht besessen.
Ich möchte ohne Hoffnung sein
Und einem Herrn ergeben.
Von Zweifeln und Gedanken rein,
Würde ich einfach: leben.

(Eva Strittmatter)

Zugegeben, es ist ein geklautes Lieblingsgedicht (und veröffentlicht hab ich es auch schonmal). Den, oben beschriebenen, Hund habe ich nun. Was an ein Wunder grenzt. Sie liegt neben mir. Sie schnarcht leise und findet, ich würde zu wenig mit ihr spielen.

Immer freundlich, immer offen, immer ehrlich, immer geradeaus. Ich fürchte fast, sie bringt Ruhe in mein Leben.